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Kaffeevollautomat4you

News & Empfehlungen von Kaffeevollautomaten

Entwicklung der Kaffeevollautomaten – Trends

Den ersten Kaffeevollautomaten* mit integrierter Kaffeemühle erfand Otto Bengtson. Die Vermarktung begann 1964. Das in den 1970-er Jahren von Arthur Schmed konzipierte Prinzip mit der kurzen Brühdauer einer Espressomaschine fand ebenfalls Anklang bei potentiellen Kunden. Ab 1985 stellte die Firma Solis den ersten Solis-Espresso-Vollautomaten vor. Die ersten Kaffeevollautomaten-Trends gehen an den Start.

Im Vergleich zu einer herkömmlichen Kaffeemaschine beginnt die Kaffeezubereitung eines Kaffeevollautomaten mit dem Mahlen der Bohnen. Dabei kann man den Mahlgrad exakt einstellen, was die Intensität des Kaffees bestimmt. Zunächst werden die Bohnen grob zerstückelt und dann fein zermahlen. Die modernen, heute üblichen Geräte verfügen über ein Kegel- oder Scheibenmahlwerk aus gehärtetem Stahl oder auch Keramik.

ein unvergleichliches Aroma

Schon allein das Kaffeearoma aus dem Vollautomaten unterscheidet sich immens von dem der klassischen Kaffeemaschine. Bei dieser wird kein Druck erzeugt, der Kaffee kann daher schnell bitter werden. Der Brühvorgang bei einem Kaffeevollautomaten dauert in der Regel weniger als 30 Sekunden. Mit einem Druck von etwa 7,5 – 9 bar werden viele ätherische Öle und Aromen freigesetzt.

 

Dabei bleiben Koffein, Gerbsäuren und Bitterstoffe jedoch eher dezent im Hintergrund. So wird der Kaffee bekömmlicher und das Aroma unvergleichlich. Ein dichter, goldbrauner Schaum namens Crema sorgt dafür, dass die Aromen im heißen Kaffee bzw. Espresso eingeschlossen bleiben. So verlängert sich der Genuss.

 

Die Crema besteht aus dem Öl der Kaffeebohne, Proteinen, Zuckerarten sowie Kohlenstoffdioxid. Robusta-Kaffee produziert mehr Crema und wird daher eher für die Espresso-Herstellung verwendet.

Die ersten Kaffeevollautomaten waren von der Produktion eines Milchschaumes weit entfernt. Zunächst konnte nur Espresso hergestellt werden. Doch die Globalisierung brachte auch Vorlieben für Milchkaffeearten mit sich. Der Markt reagierte und so wurden Milchschaumsysteme Bestandteil bei der Fertigung von Kaffeevollautomaten. Bei einigen Geräten muss bei der Schaumherstellung noch selbst Hand angelegt werden, andere wiederum haben ein Milcheinzugssystem.

Beide bringen einen recht guten Milchschaum zustande, doch müssen die Systeme auch regelmäßig gereinigt werden. Einige Hersteller jedoch sind darauf gekommen, ein Reinigungssystem zu verbauen, sodass die Reinigung der mit Milch in Berührung gekommenen Teile automatisch und effektiv auf Knopfdruck vonstattengeht. Das lassen sich die Verbraucher auch gern etwas kosten.

Hersteller von Kaffeevollautomaten sind u. a. Bosch, Cafina, De’Longhi, Egro, Franke, HGZ, Jura, Miele, Nivona, Philips, Saeco, Schaerer, Siemens, Solis, Thermoplan und WMF. Doch die Produkte für Gastronomie und Heimgebrauch unterscheiden sich, sie sind in ihrer Konstruktion dem Bedarf angeglichen.

 

Kaffeevollautomaten-Trends – immer neue Designs und Futures lassen die Augen leuchten

Die Hersteller von Kaffeevollautomaten* lassen sich etwas einfallen. Doch eigentlich geht es nur noch um Finetuning, denn perfekten Kaffee in allen Variationen bekommen sie alle hin. Doch die Messen bringen die neuesten Trends hervor:

Seinem neusten Produkt EQ.7 hat Siemens einen sensorgesteuerten Durchlauferhitzer eingebaut. So soll sich im Verlauf des Brühvorganges stets die optimale Brühtemperatur halten. Die Milchdüse arbeitet mit dem „Mehrkammer-Wirbelprinzip“ und bringt einen feinporigen und cremigen Milchschaum hervor.

Eine erweiterte Art der Milchschaumzubereitung offeriert De’Longhi mit seinem Vollautomaten PrimaDonna. Je nach Art des gewünschten Kaffees wird aufgeschäumt und erwärmt. Ein eingebauter Wahlschalter reguliert die Luftzufuhr beim Aufschäumen. Eine weitere Funktion regelt die Intensität des Kaffees bzw. die Zahl der Tassen. Das Gehäuse besteht neuerdings aus Edelstahl. Eine spezielle Beschichtung soll jedoch Fingerspuren verhindern.

Saeco dagegen verbaute ein besonders leises Keramik-Scheibenmahlwerk. Ein „Automatic-Dose-System“ stellt das Mahlwerk auf die verwendete Kaffeebohnensorte ein und bemisst die entsprechende Mahlmenge. Xsmall heißt das neue Produkt.

Jura dagegen setzt auf frische Optik. Die neue „Signature Line“ liefert besondere Design-Varianten der Produktlienien, J5, Z5 und ENA. Der Z5 beispielsweise glänzt mit einer Front aus dem Edelmetall Rhodium. Auf dem Bedienknopf funkeln Swarovski-Kristalle. Die J5-Reihe liefert Fronten aus wählbaren Edelhölzern, die ENA-Reihe punktet an den Seitenflächen mit echtem Leder.

Es tut sich viel auf dem Markt der Kaffeevollautomaten*. „Lifestyle im Kaffeemarkt boomt“. Das ist die Aussage von Holger Preibisch vom Deutsche Kaffeeverband. Der steigende Kaffeekonsum bestätigt dies.

 

Titelbild: © Depositphotos.com/Dmitriy Lukash