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Kaffeevollautomat4you

News & Empfehlungen von Kaffeevollautomaten

Welches Mahlwerk gibt es bei Kaffeevollautomaten?

Geruch und Geschmack frisch gemahlenen Kaffees sind unvergleichlich. Daher erfreuen sich Kaffeevollautomaten zunehmender Beliebtheit. Doch welches Mahlwerk ist das beste?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kegel-, Scheiben- und Schlagmahlwerk. Doch die Mahltechnik ist im Grunde gleich: Zunächst werden die Bohnen grob zerstückelt und erreichen so die engeren Bereiche des Mahlwerkes, zumindest beim Kegel- und Scheibenmahlwerk. Je nach Einstellung des Mahlgrades werden sie nun so lange gemahlen, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht haben.

Kegelmahlwerk

Die kegelartige Bauart bedingt die Rotation über ein sogenanntes Negativ. Der Abstand zwischen den beiden Mahlwerkzeugen kann reguliert werden und auf diese Weise die Bohnen mehr oder weniger fein mahlen. Die Fläche eines Kegelmahlwerkes ist größer als bei einem Scheibenmahlwerk, obwohl sie sich im Durchmesser nicht unterscheiden. Die Drehzahl mit 400 U/Min. lässt darauf schließen, dass die Beanspruchung niedrig gehalten wird und das Mahlergebnis hervorragend ausfällt. Durch den Mahlprozess erhitzt sich das Mahlwerk ein wenig, doch schadet diese Temperaturentwicklung weder dem Gerät noch den Kaffeebohnen.

Scheibenmahlwerk

Das Scheibenmahlwerk besteht aus zwei Scheiben, die sehr schnell in entgegengesetzte Richtungen rotieren. Es wird am häufigsten in Kaffeevollautomaten verbaut. Der Abstand zwischen den Scheiben lässt sich bei vielen Kaffeevollautomaten regulieren, sodass der Feinheitsgrad des Kaffeepulvers ganz nach Wunsch eingestellt werden kann. Obwohl die Scheiben mit bis zu 1.500 U/Min. rotieren, schadet die frei werdende Energie dem Mahlergebnis wenig.

Schlagmahlwerk

Die Technik des Schlagmahlwerkes ist mit der eines Standmixers zu vergleichen. Allerdings wird es heute kaum mehr verwendet, da sich zum einen der Mahlgrad nicht regulieren lässt und zum anderen sich die Messer im Mahlvorgang stark erhitzen, sodass die im Kaffee enthaltenen Aromen zu ihrem Nachteil verändern.

Das richtige Mahlwerk ist entscheidend

Vor allem Kegelmahlwerke werden bevorzugt, weil sich Scheibenmahlwerke im Vergleich dazu doch recht hoch erhitzen.

Die Funktionsweise aller Mahlwerke ist im Grunde gleich. Die Bohnen werden zerkleinert und zu Pulver vermahlen – je nach Dauer des Mahlvorgangs. Doch zu beachten ist: Die Feinheit des Pulvers hängt nicht in erster Linie von der Dauer des Mahlvorganges ab, sondern auch von der Rotationsrichtung. Ein Mahlwerk, das sich gegen den Uhrzeigersinn dreht, fördert ein wesentlich feineres Kaffeepulver zutage, als ein Mahlwerk, das sich mit dem Uhrzeigersinn dreht. Tendenziell setzen echte Kaffeekenner eher auf ein Kegelmahlwerk, da das Kaffeearoma besser erhalten bleibt. Beide Mahlwerke – Schlag- und Scheibenmahlwerk – gibt es in der Keramik- und Edelstahlversion.

Das Keramikmahlwerk

Vorteile
Keramikmahlwerke fallen dadurch auf, dass sie fast nicht auffallen, denn der Mahlvorgang ist sehr leise. Dafür verantwortlich ist das keramische Material. Ein weiterer Punkt ist ihre Langlebigkeit gegenüber Edelstahlmahlwerken. Keramikmahlwerke sind äußerst robust auf Grund der Materialhärte und somit geradezu abnutzungsfrei. Gerne heben die Hersteller mit diesem Argument ihr Produkt hervor.

Nachteile
Keramikmahlwerke sind in der Regel teurer, als Edelstahlmahlwerke. Doch die Investition lohnt sich, denn belohnt wird man mit einem unvergleichlichen Kaffeearoma.

Das Edelstahlmahlwerk

Vorteile
Kaffeevollautomaten mit einem Stahlmahlwerk sind in der Anschaffung günstiger, doch die Lautstärke beim Mahlvorgang ist kaum zu überhören, was materialbedingt ist.

Nachteile
Edelstahlmahlwerke besitzen nicht die Langlebigkeit ihrer Keramikkollegen. Obwohl diese sich in den vergangenen Jahren immens verbessert hat.

 

 

Titelbild: © Depositphotos.com/Tzogia Kappatou